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Die überbetriebliche Ausbildung

Über die betriebliche Ausbildung hinaus finden 3-4-tägige, monatliche 'Wanderseminare' wechselnd auf den Betrieben statt.
Neben dem Vermitteln und Erarbeiten grundlegender fachlicher Theorie werden hier eine Vielzahl von Betrieben und ihre Besonderheiten kennengelernt. Ein großer Schwerpunkt der Seminare ist auch das Vermitteln eines umfassenden Hintergrundwissens der biologisch-dynamischen Wirtschaftsweise. Anhand von praktischen Fragen ergeben sich die Themen der Seminare. Schließlich dienen praktische und künstlerische Übungen dem Lehrling dazu, sich so zu entwickeln, dass er sich seiner Persönlichkeit entsprechend im Alltag des Betriebes einbringen lernt.
An einigen Punkten im Laufe der Freien Ausbildung werden die Seminare zu längeren Kursen ausgedehnt: Nach einem Jahr findet ein 1-wöchiger Kurs in Witten statt, nach zwei Jahren nehmen die Lehrlinge an einem 4-wöchigen Kurs auf dem Dottenfelderhof (Januarkurs) und nach 3 Jahren ebenfalls an einem 4-wöchigen Kurs auf dem Dottenfelderhof (Februarkurs) teil.

Auch die staatlichen Kurse zur Tierhaltung (Riswick) und zum sicheren Umgang mit Maschinen (DEULA) sind Bestandteile der Ausbildung. Im vierten Lehrjahr steht die Jahresarbeit im Vordergrund: Sie dient der eigenständigen Vertiefung eines Themas durch den Lehrling in der Kombination mit einem praktischen Teil. Auf diese Weise werden Theorie und Praxis exemplarisch verbunden und intensiviert. Dazu muss dem Lehrling im Alltag ein entsprechender Raum und Zeit zur Verfügung gestellt werden; neben dem Ausbilder begleitet auch ein externer Betreuer die Jahresarbeit.
Die Ausbilder verpflichten sich an den Ausbildertagungen teilzunehmen, die einmal im Jahr stattfinden und neben dem Austausch auch zur Fortbildung der Ausbilder dienen.